FALLSTUDIE
Naturbasierte Lösungen
Fundación Magnolios: Ein lebendiger digitaler Zwilling für Kolumbiens Magnolien-Nebelwald
Wie eine kolumbianische Naturschutzstiftung einen lebendigen digitalen Zwilling ihres Nebelwaldreservats geschaffen hat – sie kartiert seltene Magnolienbäume mit Drohnen und macht die Nachweise für Spender, Wissenschaftler und lokale Gemeinschaften navigierbar.


Überblick
Fundación Magnolios
Fundación Magnolios ist eine kolumbianische Naturschutzorganisation, die sich dem Schutz der Nebelwälder der nördlichen Anden widmet – Heimat einiger der seltensten Magnolienarten der Welt. Von ihrem Reservat El Reposo bei Yarumal, Antioquia, aus verbindet die Stiftung wissenschaftliche Forschung, Ökotourismus und die Einbindung lokaler Gemeinschaften, um Lebensräume zu bewahren, in denen vom Aussterben bedrohte Bäume wie Magnolia polyhypoleuca überleben. Mit Unterstützung von Planet Wild, Ecosia und Salvamontes Colombia kartiert Magnolios das Reservat mit Drohnen und der DATACT-Plattform von Svarmi und baut so einen überprüfbaren, navigierbaren digitalen Zwilling auf, den Spender, Wissenschaftler und Gemeinschaften direkt erkunden können.



Die Herausforderung

Herausforderung
Naturschutzorganisationen haben selten die volle Kontrolle darüber, wie ihre Wirkung sichtbar wird. Feldteams sammeln Drohnenbilder, GPS-Daten, Wildtierbeobachtungen und Expeditionsfotos – doch das meiste davon bleibt auf Festplatten und in Tabellen verborgen, unzugänglich für Spender, Wissenschaftler und lokale Gemeinschaften. Fundación Magnolios brauchte eine zentrale, dauerhafte Plattform, um jahrelang erhobene Daten zu bündeln, sie ohne GIS-Kenntnisse navigierbar zu machen und es allen zu ermöglichen, nachzuvollziehen, was geschützt wird und warum es wichtig ist.

Die Lösung
So sind wir vorgegangen
Fundación Magnolios hat das Reservat selbst beflogen und kartiert und die Aufnahmen anschließend in die DATACT-Plattform von Svarmi übernommen. Anders als schwergewichtige GIS-Werkzeuge ist DATACT so einfach, dass auch Laien die Daten direkt erkunden können: Drohnenpanoramen, Fotos von Aktivitäten und Aufnahmen von Wildtierkameras werden übereinandergelegt, sodass man regelrecht in das Projekt eintaucht – während im Hintergrund sehr große Datensätze verarbeitet werden.
Punktwolken im Zeitverlauf. Jährliche Drohnenbefliegungen (2020–2026) liegen nebeneinander als navigierbare 3D-Punktwolken vor – so werden Veränderungen sichtbar, statt nur in Tabellen zu stehen.
Ebenen & Points of Interest. Grenzen, Flüsse, Straßen, Wege und Geländemodelle sind als ein- und ausblendbare Ebenen über Satellitenbildern organisiert.
Geotaggte Pins mit Fotos, Videos & Notizen. Feldbeobachtungen, Ökotourismus-Aktivitäten und Sichtungen seltener Arten werden als Pins mit Bildern und Kontext gesetzt.
Messen, Profile erstellen & exportieren. Höhenprofile, Querschnitte und Flächenwerkzeuge, dazu Export als DXF, CSV und LAS – mit Freigaben, die pro Datensatz gesteuert werden.


Umsetzung
& Erfahrung

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